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Unterstützung der grünen Wirtschaft in Kasachstan und Zentralasien für eine kohlenstoffarme wirtschaftliche Entwicklung – TIMES, CGE, SD –

Während des halbjährlichen Energy Systems Analysis Program (ETSAP) Meeting am 29. und 30. November 2021, präsentierte DIW Econ einen neuartigen Ansatz zur Integration von drei verschiedenen Modellen – TIMES, CGE und System Dynamics (SD) – in ein hybrides integriertes Bewertungsmodell, um die Ausarbeitung einer langfristigen emissionsarmen Entwicklungsstrategie (low-emission development strategy – LEDS) für Kasachstan zu unterstützen.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Gipsindustrie im Harz

DIW Econ hat dieses Jahr die mittlerweile dritte Untersuchung zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gipsindustrie im Auftrag des Bundesverbands der Gipsindustrie e.V. vorgenommen. In der Aktualisierung liegt der Fokus auf dem Jahr 2020 und einer Erweiterung des betrachteten Gebietes auf die gesamte Harzregion.

Insgesamt generierten die wirtschaftlichen Aktivitäten der gipsfördernden und -produzierenden Unternehmen im Harz 2020 deutschlandweit Bruttowertschöpfungseffekte von 318,9 Mio. Euro, davon 153,3 Mio. Euro in der Region Harz. Gleichzeitig sicherten die Unternehmen der Gipsindustrie über 4.600 Arbeitsplätze in Deutschland.

Evaluation der Änderung des Gesetzes zur Regelung der Wohnungsvermittlung durch das Mietrechtsnovellierungsgesetz

Die DIW Econ GmbH wurde vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) damit beauftragt, das 2015 eingeführte „Bestellerprinzip“ bei der Vermarktung von Mietimmobilien zu evaluieren. Dieses verpflichtet seitdem den Veranlasser einer Maklerleistung für diese aufzukommen („wer bestellt, bezahlt“). Die Evaluierung überprüft die Zielerreichung des Gesetzes und identifiziert zusätzlich möglichen gesetzgeberischen Anpassungsbedarf.

Bayern klimaneutral und sozial – Maßnahmenvorschläge für eine soziale Klimatransformation in Bayern

Die aktuelle Studie der DIW Econ in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Claudia Kemfert, DIW Berlin, im Auftrag der BayernSPD Landtagsfraktion, untersucht die Frage, wie der Freistaat Bayern die bevorstehende Klimatransformation sozial gerecht bewältigen kann. Hierfür werden konkrete Maßnahmenvorschläge für die anstehende politische Neuausrichtung in den Bereichen Energie, Verkehr, Gebäude und Industrie vorgestellt.

Quantitative und qualitative Wirkungsanalyse der Maßnahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP)

In der aktuellen Ausgabe von DIW Berlin: Politikberatung kompakt 168 analysieren DIW Econ und Prof. Dr. Claudia Kemfert, Dr. Claus Michelsen und Dr. Marius Clemens vom DIW Berlin im Auftrag des Bundesfinanzministeriums (BMF) die makroökonomischen Auswirkungen und Klimaschutzeffekte des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP). Ziele des DARP sind Konjunkturstabilisierung sowie Förderung der wirtschaftlichen Transformation.

Aufgrund der vorgesehenen Teilfinanzierung aus der europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF), quantifiziert die Wirkungsanalyse des DARPs nicht nur die ökonomischen und finanzpolitischen Effekte, sondern bewertet die Wirkungen der Maßnahmen des DARPs auch mit Blick auf die Anforderungen der Europäischen Kommission, welche in einem vorab definierten Kriterienkatalog festgelegt wurden.