Filter

Bewertung der Vor- und Nachteile von Wasserstoffimporten im Vergleich zur heimischen Erzeugung

Im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE) und des Landesverbands Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) hat DIW Econ GmbH gemeinsam mit dem Wuppertal Institut die heimische Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Erneuerbaren Energien im Vergleich zum Import von Wasserstoff bis ins Jahr 2050 analysiert. Unter Berücksichtigung der aktuellen Studienlandschaft zur prognostizierten, heimischen Wasserstoffproduktion und den realisierbaren Importkosten wurden unter anderem die damit verbundenen, zusätzlichen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte anhand verschiedener Szenarien berechnet. Auch eine Nutzung von sonst abgeregeltem Strom zur Deckung eines Teils des erwarteten Wasserstoffbedarfs wird dabei betrachtet.

Tourismus-Satellitenkonto (TSA) – kurz erklärt

Die DIW Econ hat federführend die Tourismus-Satellitenkonten für Deutschland sowie die Bundesländer Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein berechnet.

Die Methodik des Tourismus-Satellitenkontos wurde vom DI Tourismusforschung in Kooperation mit der DIW Econ in dem folgenden Video anschaulich dargestellt.

Aufstieg durch Einstieg in den Arbeitsmarkt

Die Hartz-Reformen der Jahre 2003 bis 2005 gehören zu den weitreichendsten Arbeitsmarktreformen der jüngeren deutschen Geschichte. Einerseits bemängeln Kritiker die negativen Folgen eines im europäischen Vergleich großen Niedriglohnsektors, insbesondere der Verbleib vieler Arbeitnehmer in unterwertiger Beschäftigung. Andererseits sehen Befürworter der Hartz-Reformen eine Bestätigung für erfolgreiche Aktivierungspolitik.

Unter Leitung von DIW Econ Senior Research Associate Prof. Dr. Timm Bönke überprüft DIW Econ im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung die Wirkung der aktivierungspolitischen Aspekte der Hartz-Reformen. Auf Grundlage der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) führten sie umfangreiche Analysen tausender Erwerbslosenbiografien von Personen, die den Einstieg ins Erwerbsleben seit den Arbeitsmarktreformen 2005 geschafft haben, durch.

Der Niedriglohnsektor in Deutschland – Falle oder Sprungbrett für Beschäftigte?

Um die Jahrtausendwende nahm in Deutschland die Zahl der Arbeitslosen deutlich zu. Die damalige Bundesregierung begünstige in Folge dessen die Entstehung eines relativ großen Niedriglohnsektors durch verschiedene Arbeitsmarktreformen.

Unter Leitung von Dr. Markus M. Grabka führte DIW Econ auf Grundlage der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) eine umfangreiche Analyse der Struktur des Niedriglohnsektors und der dazugehörigen Mobilitätsdynamiken durch.