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Der Neun-Punkte-Plan: Beschäftigungs- und Klimaschutzeffekte eines grünen Konjunkturprogramms

Im Auftrag von Greenpeace hat die DIW Econ GmbH gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) erstmals die Beschäftigungs- und Klimaschutzwirkung für ausgewählte grüne Konjunkturhilfen berechnet. Hierfür wurden aus insgesamt 285 gesammelten Vorschlägen für Konjunkturmaßnahmen neun Maßnahmenpakete für ein klimaorientiertes Konjunkturprogramm in den Sektoren Energie, Verkehr, Gebäude, Industrie und Landnutzung zusammengestellt: Der Neun-Punkte-Plan. Die darin enthaltenen Maßnahmenpakete ermöglichen sowohl kurzfristige Beschäftigungswirkungen als auch eine mittel- und langfristige resiliente, klimafreundliche Wirtschaftsweise.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Windenergie an Land in Schleswig-Holstein

DIW Econ hat im Auftrag des Landesverbands Schleswig-Holstein des Bundesverband WindEnergie e.V. die volkswirtschaftliche Bedeutung der Windenergie an Land in Schleswig-Holstein untersucht.

In der vorliegenden Studie werden zum einen die Investitionen in neue Windenergieanlagen, zum anderen die Erlöse und Kosten, die durch den Betrieb und die Wartung von bereits bestehenden Windenergieanlangen entstehen, analysiert. Damit werden die Effekte der Windenergiebranche auf regionale Wertschöpfung, Beschäftigung und Steuereinnahmen in Schleswig-Holstein ermittelt. Der Gesamteffekt der drei Kennzahlen kann in direkte, indirekte und induzierte Effekte unterteilt werden.

Marktdesign für eine effiziente Netzanbindung von Offshore-Windenergie

Eine Studie im Auftrag von Ørsted Offshore Wind, erschienen als DIW Berlin –Politikberatung kompakt 136.

Der Ausbau der Offshore-Windenergie stellt einen strategischen Baustein der Energie- und Klimapolitik Deutschlands dar. Daher sollen bis 2030 gemäß den Zielen der Bundesregierung 15.000 MW Offshore-Windenergieleistung in Deutschland zur Verfügung stehen. Für einen erfolgreichen Beitrag der Offshore-Windenergie zum Gelingen der Energiewende bedarf es, neben dem Bau der Offshore-Windparks, auch eines effizienten Transport des produzierten Stroms an Land.

Der Beitrag von Biokraftstoffen zu Erreichung der Klimaziele 2030

Im Auftrag des Verbands der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. (VDB) geht DIW Econ der Frage nach, welchen Beitrag Biokraftstoffe bis zum Jahr 2030 zur Emissionsminderung im Verkehrssektor leisten werden.

Die Ausgangsstoffe für die Biokraftstoffherstellung – dies gilt sowohl für Anbaubiomasse als auch für die Ausgangsstoffe abfallbasierter und fortschrittlicher Biokraftstoffe – können nur in begrenzten Mengen nachhaltig bereitgestellt werden.

Weiterhin dringender Reformbedarf im ukrainischen Energiesektor

DIW Wochenbericht 06 / 2019, S. 88-95

Die Ukraine erlebt seit zehn Jahren einen wirtschaftlichen Niedergang, der durch internationale Finanzhilfen abgefedert wird. Die Ukraine erlebt seit zehn Jahren einen wirtschaftlichen Niedergang, der durch internationale Finanzhilfen abgefedert wird. Seit 20 Jahren drängen westliche Geber auf marktwirtschaftliche Reformen im Energiesektor, die von der Ukraine immer wieder verschleppt oder nur halbherzig umgesetzt wurden. So ist das Land nach wie vor die energieintensivste Volkswirtschaft Europas.