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Zukunftsfähiges Bayern

Der Freistaat Bayern ist in prädestinierter Lage, um bis 2030 ein Vorreiter für die Dekarbonisierung und die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zur Nachhaltigkeit zu werden. Jedoch kann dieser Wandel nur durch gezielte Investitionen und Maßnahmen, die Synergien zwischen transformativen Entwicklungen schaffen, erreicht werden.

Die aktuelle Studie von DIW Econ, in Zusammenarbeit mit dem Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), zeigt anhand von ausgewählten Sektoren – Energie, Mobilität, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft sowie Naturschutz – Maßnahmen auf, bei denen systematische öffentliche Investitionen über das nächste Jahrzehnt hinweg den Strukturwandel hin zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Bayern beschleunigen und so Beschäftigung, Innovationskraft, Klima- und Naturschutz sowie nachhaltige Entwicklung gestärkt werden können.

2. Online-Beteiligung: Weiterentwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms

Seit dem 16.02. bis 16.03.2022 ist die 2. Öffentliche Beteiligungsphase der Weiterentwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK) für die Berliner Bürger*innen möglich, in denen Anregungen und Hinweise zur Weiterentwicklung sowie konkrete Maßnahmen eingebracht und bewertet werden können. Über die Beteiligungsplattform des Landes Berlin mein.berlin.de ist die Mitwirkung gefragt!

Weiterentwicklung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms für den Umsetzungszeitraum 2022 bis 2026 — meinBerlin

Aktualisierung des Wirtschaftsfaktors Tourismus in Niedersachsen – TSA 2019

Unter Anwendung des Tourismus-Satellitenkontos wurde erneut die gesamte regionalwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Niedersachsen von DIW Econ in Zusammenarbeit mit TouristiCon und dwif quantifiziert und die Vorgängerstudie für das Bezugsjahr 2015 aktualisiert.

Dabei wurden für das Jahr 2019 zum einen die gesamten Konsumausgaben der Übernachtungs- sowie Tagestourist*innen mit privat und geschäftlich motiviertem Reiseanlass im Bundesland ermittelt und zum anderen die durch diese Ausgaben ausgelösten Effekte auf die Wirtschaftsleistung und Beschäftigung berechnet.

Zusätzlich wurde eine Abschätzung für das Jahr 2020 vorgenommen, in dem die Corona-Pandemie den Tourismus vor besondere Herausforderungen gestellt hat.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Gipsindustrie im Harz

DIW Econ hat dieses Jahr die mittlerweile dritte Untersuchung zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gipsindustrie im Auftrag des Bundesverbands der Gipsindustrie e.V. vorgenommen. In der Aktualisierung liegt der Fokus auf dem Jahr 2020 und einer Erweiterung des betrachteten Gebietes auf die gesamte Harzregion.

Insgesamt generierten die wirtschaftlichen Aktivitäten der gipsfördernden und -produzierenden Unternehmen im Harz 2020 deutschlandweit Bruttowertschöpfungseffekte von 318,9 Mio. Euro, davon 153,3 Mio. Euro in der Region Harz. Gleichzeitig sicherten die Unternehmen der Gipsindustrie über 4.600 Arbeitsplätze in Deutschland.

Tourismus-Satellitenkonto (TSA) für Berlin 2019

Berlin zählt als eines der beliebtesten Städte-Reiseziele Europas. Aussagekräftige Informationen über die ökonomische Bedeutung der Tourismuswirtschaft in ihrer Gesamtheit standen der Öffentlichkeit und den wirtschaftspolitischen Entscheidungsträger*innen allerdings bisher nicht zur Verfügung, da sich diese Informationen nicht unmittelbar aus der amtlichen Wirtschaftsstatistik ableiten lassen.

Im Auftrag von VisitBerlin und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe berechnet DIW Econ erstmalig in der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Berlin“ die ökonomische Bedeutung der Tourismuswirtschaft in Berlin anhand eines Tourismus-Satellitenkontos.