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Von der „Flüchtlingskrise“ zum Jobmotor

DIW Econ analysiert in ihrer jüngsten Studie im Auftrag von Tent Partnership for Refugees die Herausforderungen und Folgen der Integration Geflüchteter auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Dazu wurden 100 mittlere und große Unternehmen mit Erfahrung in der Integration von Geflüchteten seit 2015 befragt, sowie qualitative Interviews mit Unternehmer:innen durchgeführt.

Unternehmensnachfolge im Baugewerbe

Das Baugewerbe ist sowohl im Hinblick auf seinen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt als auch zur Gesamtbeschäftigung eine wichtige Stütze der deutschen Volkswirtschaft. Durch den zu beobachteten Anstieg des Durchschnittsalters der Unternehmensinhaber*innen ist davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren immer mehr Unternehmer*innen von einer Nachfolgeregelung betroffen sein werden. Es gab jedoch bislang keine Schätzung oder Befragung, die verlässlich darüber Auskunft gab, wie viele der Unternehmen im Baugewerbe in den kommenden Jahren vor der Regelung ihrer Nachfolge stehen und mit welchen volkswirtschaftlichen Effekten dadurch zu rechnen ist.

Um diese Forschungslücke zu schließen, wurden DIW Econ und das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn von dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) beauftragt, die Unternehmensnachfolgesituation im Baugewerbe zu untersuchen, und führten eine deutschlandweite repräsentative Befragung von mehr als 2.500 Unternehmen aus dem Baugewerbe sowie eine volkswirtschaftliche Analyse durch.

Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Gipsindustrie im Harz

DIW Econ hat dieses Jahr die mittlerweile dritte Untersuchung zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der Gipsindustrie im Auftrag des Bundesverbands der Gipsindustrie e.V. vorgenommen. In der Aktualisierung liegt der Fokus auf dem Jahr 2020 und einer Erweiterung des betrachteten Gebietes auf die gesamte Harzregion.

Insgesamt generierten die wirtschaftlichen Aktivitäten der gipsfördernden und -produzierenden Unternehmen im Harz 2020 deutschlandweit Bruttowertschöpfungseffekte von 318,9 Mio. Euro, davon 153,3 Mio. Euro in der Region Harz. Gleichzeitig sicherten die Unternehmen der Gipsindustrie über 4.600 Arbeitsplätze in Deutschland.

Annual report on European SMEs 2020/2021

Der Jahresbericht über europäische KMUs 2020/2021, im Auftrag der Europäischen Exekutivagentur für den Innovationsrat und für KMU (EISMEA) der Europäischen Kommission, befasst sich dieses Jahr mit den Auswirkungen der Covid 19-Pandemie auf die europäischen KMUs im Jahr 2020 sowie mit ihrer erwarteten Entwicklung für 2021. Der Fokus liegt insbesondere auf der Digitalisierung europäischer KMUs, da die Nutzung verschiedener digitaler Werkzeuge im Jahr 2020 dazu beigetragen hat, die Auswirkungen der Pandemie abzumildern.

Verbesserung der Evidenzbasis zu Unternehmensübertragungen in Europa

Erfolgreiche Unternehmensübertragungen sichern die Kontinuität der Produktion und der Geschäftsbeziehungen, erhalten die Beschäftigung und bewahren den Wert der Produktionsmittel. Da 99% der Unternehmen in der EU KMUs sind, ist es offensichtlich, dass die überwältigende Mehrheit der Unternehmensübertragungen innerhalb dieser Gruppe von Unternehmen stattfindet. Unternehmensübertragungen sind daher ein natürlicher Bestandteil der KMU-Politik. Eine fundierte Politikgestaltung erfordert allerdings eine solide Datengrundlage.

Daten zu Unternehmensübertragungen sind jedoch in der Regel lückenhaft, oft veraltet und in den EU-Mitgliedstaaten nicht vergleichbar. Daher versucht diese Studie der DIW Econ im Auftrag der Exekutivagentur für kleine und mittlere Unternehmen der Europäische Kommission, die Evidenzbasis zu Unternehmensübertragungen in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern.