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Tourismus-Satellitenkonto (TSA) für Schleswig-Holstein 2019

Im Auftrag des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (DITF) der Fachhochschule Westküste, hat DIW Econ in Kooperation mit dem Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e. V. an der Universität München (dwif) nach 2015 und 2017 zum dritten Mal den „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ für Schleswig-Holstein (mit Bezugsjahr 2019) auf Basis eines Tourismus-Satellitenkontos (TSA) ermittelt.

Messung der Nachhaltigkeit des Tourismus in Deutschland – Entwicklung eines Tourismus-Nachhaltigkeits-Satellitenkontos

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA) ist das Konsortium, bestehend aus DIW Econ, adelphi, dwif-Tourismusberatung, BTE Tourismus- und Regionalberatung sowie Prof. Dr. Wolfgang Strasdas und seinem Team der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Frage nachgegangen, wie Tourismus in Deutschland einer systematischen Auswertung hinsichtlich seiner nachhaltigen Entwicklung unterzogen werden kann.

Das Ergebnis ist eine erste Machbarkeitsstudie für ein Tourism Sustainability Satellite Account (TSSA), welches im Wesentlichen auf den statistischen Rahmenwerken der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) und der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) beruht.

Tourismus-Satellitenkonto (TSA) – kurz erklärt

Die DIW Econ hat federführend und in Zusammenarbeit mit Projektpartnern wie dem Deutschen Institut für Tourismusforschung (DITF) die Tourismus-Satellitenkonten für Deutschland sowie die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein berechnet.

Die Methodik des Tourismus-Satellitenkontos wurde nun vom DITF in Kooperation mit der DIW Econ in dem folgenden Video anschaulich dargestellt.

Wirtschaftsfaktor Tourismus in NRW

DIW Econ hat zum zweiten Mal die Bedeutung der Tourismuswirtschaft in Nordrhein-Westfalen umfassend und auf Basis von international vergleichbareren Berechnungsstandards in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste und dwif-Consulting untersucht.

Die zentralen Ergebnisse bestätigen die wachsende Bedeutung der Tourismuswirtschaft für NRW. Im Vergleich zu der im Jahr 2013 veröffentlichten Untersuchung, verzeichnete der touristische Konsum im Jahr 2017 ein nominales Wachstum von 11,6 Prozent.