Die lokalen Ausgaben der Airbnb-Gäste in Deutschland: Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung

Erscheinungsdatum: November 2017

Pressemitteilung:

DIW Econ-Studie: Airbnb-Reisende gaben 2016 in Deutschland mehr als 1 Milliarde Euro für den Konsum vor Ort aus

  • Airbnb-Reisende nach und innerhalb von Deutschland gaben zusätzlich zur Übernachtung rund 1 Mrd. Euro für Güter und Dienstleistungen vor Ort aus
  • Positive Auswirkung auf Beschäftigung von mehr als 18.000 Erwerbstätigen
  • Gastronomiesektor und Kulturwirtschaft profitierten besonders

Berlin, 24. November 2017 – Reisende, die 2016 eine Unterkunft in Deutschland auf Airbnb gebucht haben, gaben insgesamt etwas über 1 Mrd. Euro für Güter und Dienstleistungen vor Ort aus. Hierbei wurden die Ausgaben für die über Airbnb gebuchten Unterkünfte nicht mit einberechnet. Rund 18.000 Arbeitsplätze sind auf die touristische Nachfrage alleine der Gäste, die auf Airbnb eine Unterkunft buchten, zurückzuführen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Studie, die DIW Econ, eine Tochter des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW Berlin, im Auftrag von Airbnb durchgeführt hat. Die Airbnb-Reisenden gaben vor Ort durchschnittlich 127 Euro pro Tag für Gastronomie, Lebensmittel, Konsumgüter, Sport und Freizeit, Kultur und Unterhaltung, Transport sowie weitere Güter und Dienstleistungen aus. Das ist deutlich mehr als der durchschnittliche Übernachtungsreisende in Deutschland mit 77 Euro* ohne Übernachtung im letzten Jahr ausgab. Die Ausgaben für die über Airbnb gebuchte Unterkunft sowie für die An- und Abreise wurden in der Analyse nicht berücksichtigt. Die Gesamteffekte durch Airbnb sind daher h.her als in dieser Studie dargestellt.

Am stärksten profitierte die Gastronomie von den Ausgaben der Reisenden in Deutschland: So entfielen 32 % der Konsumausgaben auf Gaststättenleistungen. 19 % der Ausgaben wurden für Konsumgüter (“Shopping”), 15 % für kulturelle Aktivitäten sowie 14 % für den lokalen Transport getätigt. Von dem weitaus größten Beschäftigungseffekt profitierte ebenfalls die Gastronomie: rund 6.700 Erwerbstätige waren in Restaurants, Cafés, Bars und ähnlichen Betrieben mit Gastronomieleistungen befasst, die von Airbnb-Gästen nachgefragt wurden. Weitere rund 2.000 Erwerbstätige in dem Bereich Kunst und Kultur und rund 1.550 Erwerbstätige in dem Bereich Verkehr und Transport profitierten von der Nachfrage der Gäste, die auf Airbnb ihre Unterkunft gebucht hatten.

Alexander Schwarz, Geschäftsführer Airbnb Deutschland: „Die Ausgaben der Reisenden, die Airbnb nutzen, stellen einen bedeutenden Beitrag für die lokale Wirtschaft dar. Davon profitiert insbesondere die Gastronomie und Kulturwirtschaft. Gemeinsam mit den Städten und touristischen Regionen arbeiten wir daran, dass in Zukunft sowohl die lokale Wirtschaft als auch die Bürgerinnen und Bürger vor Ort noch stärker an der Wertschöpfung durch Tourismus profitieren k.nnen.“

Dr. Anselm Mattes, Leiter ökonomische Analyse DIW Econ: „Die Konsumausgaben der Gäste, die auf Airbnb eine Unterkunft in Deutschland buchen, sind ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor und schaffen insbesondere regionale Wertschöpfung. Sie haben signifikante positive Auswirkungen auf Umsatz und Arbeitsplätze in der deutschen Tourismusbranche und anderen Wirtschaftszweigen.“

Die Ausgaben der in- und ausländischen Airbnb-Reisenden in Höhe von rund 1 Mrd. Euro leisteten mit einer Bruttowertschöpfung einen direkten Beitrag zur Wirtschaftsleistung in Deutschland (Bruttoinlandsprodukt) von 442 Mio. Euro und sorgten für eine direkte Beschäftigung von rund 12.500 Erwerbst.tigen. Neben den direkten Effekten ergaben sich weitere indirekte Effekte über Vorleistungsbeziehungen (bspw. die Lieferanten von Restaurants) in Höhe von rund 345 Mio. Euro an Bruttowertschöpfung und 5.600 Erwerbstätigen.

Die Studie wurde von DIW Econ auf Grundlage von Airbnb-Daten sowie Ergebnissen einer Befragung von 721 Gästen auf Airbnb, die 2016 nach Deutschland und innerhalb des Landes reisten, erstellt. Ergänzend wurden Daten des Statistischen Bundesamtes sowie Erkenntnisse aus dem aktuellen Tourismus-Satellitenkonto, das DIW Econ im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt hat, herangezogen.

*Quelle: Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr

 

Über Airbnb:

Airbnb wurde im Jahr 2008 gegründet und verfolgt die Mission, eine Welt zu schaffen, in der sich Menschen überall zuhause fühlen und im Rahmen einmaliger Reiseerlebnisse am lokalen Leben vor Ort teilhaben k.nnen. Von Wohnungen und Villen bis hin zu Schlössern und Baumhäusern – der Community-Marktplatz ermöglicht es Reisenden, Millionen von einzigartigen Unterkünften in über 65.000 Städten und 191 Ländern zu finden. Mit „Entdeckungen“ bietet Airbnb die Möglichkeit, in lokale Communitys einzutauchen und spannende Menschen und ihre Interessen kennenzulernen. Anhand der Empfehlungen in den „Orten“ erhalten Reisende Zugang zu den interessantesten Geheimtipps der Einheimischen. Airbnb wird aktiv von der Community mitgestaltet und ist eine einfache Gelegenheit für Gastgeber, ihr Zuhause oder auch ihre Leidenschaften, Interessen und Lieblingsorte mit anderen zu teilen und so Geld dazuzuverdienen.

 

Medienkontakt

Isabelle von Klot, Airbnb Germany GmbH, presse@Airbnb.com


Keywords:
Beschäftigung, Sharing Economy, Tourismus, Wertschöpfung, Wirtschaftsfaktor


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