Wie groß ist die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Berlin? Die aktualisierte Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus in Berlin – TSA 2023“ gibt darauf eine fundierte Antwort. Mit Hilfe des Tourismus-Satellitenkontos (TSA), das sich an den internationalen Standards der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen orientiert, werden die touristischen Konsumausgaben sowie die daraus resultierenden Effekte auf Wertschöpfung und Beschäftigung systematisch erfasst.
Wirtschaftsfaktor Tourismus 2024
Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus 2024“ von DIW Econ analysiert die aktuelle wirtschaftliche Bedeutung der Branche auf Basis eines sogenannten Nowcasts. Dabei handelt es sich um eine statistisch fundierte Fortschreibung ausgewählter TSA-Ergebnisgrößen in die Gegenwart (2024). Hintergrund ist, dass die jüngsten offiziellen Ergebnisse des TSA (Tourismus Satellitenkonto) des Statistischen Bundesamtes derzeit nur bis 2021 reichen und noch stark von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprägt sind.
Der Wettbewerb in der Schweiz funktioniert
In vielen Schweizer Branchen gibt es nur wenige Anbieter und dennoch ist der Wettbewerbsdruck hoch. Eine Studie von DIW Econ im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zeigt: Die Marktkonzentration in der Schweiz liegt im europäischen Durchschnitt, wobei Schweizer Unternehmen deutlich tiefere Preisaufschläge (Mark-ups) erzielen. Ein zentraler Treiber ist die starke Außenhandelsorientierung: Internationale Konkurrenz sorgt selbst dort, wo nur wenige heimische Akteure tätig sind, für Preisdruck und Innovationsanreize.
Untersuchung sozialer Lagen Selbstständiger in Deutschland
DIW Econ hat gemeinsam mit infas – Institut für angewandte Sozialwissenschaft das BMAS-Forschungsvorhaben „Untersuchung sozialer Lagen Selbstständiger in Deutschland“ erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des Projekts wurden im Jahr 2024 bundesweite Befragung über 2.000 Selbstständigen in Haupt- und Nebentätigkeit zu ihrer Erwerbssituation und -historie, zu ihren Einkommen, Finanzen sowie ihrer sozialen Vorsorge.
Die Automatenwirtschaft zwischen Regulierung und ökonomischen Trends seit 1993 – Update 2025
Wie sich der Handlungsspielraum der Automatenwirtschaft in den letzten 30 Jahren entwickelte, hat DIW Econ in einer aktuellen Studie im Auftrag der VDAI Verlags- und Veranstaltungsgesellschaft mbH ausgewertet. Die Studie „40 Pfennig Höchsteinsatz – Die Automatenwirtschaft zwischen Regulierung und ökonomischen Trends seit 1993 – Update 2025“ beschreibt die jüngsten Entwicklungen des volkswirtschaftlichen Branchenumfelds – darunter stark gestiegene Energie- und Personalkosten sowie die erneute Ausweitung illegaler Glücksspielautomaten.