Der Wettbewerb in der Schweiz funktioniert

In vielen Schweizer Branchen gibt es nur wenige Anbieter und dennoch ist der Wettbewerbsdruck hoch. Eine Studie von DIW Econ im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zeigt: Die Marktkonzentration in der Schweiz liegt im europäischen Durchschnitt, wobei Schweizer Unternehmen deutlich tiefere Preisaufschläge (Mark-ups) erzielen. Ein zentraler Treiber ist die starke Außenhandelsorientierung: Internationale Konkurrenz sorgt selbst dort, wo nur wenige heimische Akteure tätig sind, für Preisdruck und Innovationsanreize.

Der Beitrag zeigt zudem, in welchen Bereichen der Wettbewerb weniger intensiv ist, beispielsweise bei ehemaligen Staatsmonopolen wie Telekommunikation und Post, und weshalb exportorientierte Branchen trotz konzentrierter inländischer Anbieter im globalen Preisumfeld kaum überhöhte Aufschläge durchsetzen können.

Der vollständige Artikel sowie der Schwerpunkt «Wettbewerb nervt. Und tut gut» ist auf der Website „Die Volkswirtschaft“ verfügbar.