Im Rahmen der vorliegenden Expertise für den Bundesverband WindEnergie e.V. und die Deutsche Messe AG hat DIW Econ eine Einschätzung über die gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungseffekten der Energiewende erstellt. Dazu wurden einerseits die positiven wirtschaftlichen Beschäftigungsimpulse der Energiewende durch den Ausbau der erneuerbaren Energien und durch Energieeffizienzmaßnahmen herausgearbeitet und andererseits negative Effekte im Bereich der konventionellen Energiewirtschaft und in anderen Wirtschaftszweigen den positiven Effekten gegenübergestellt.
Tiefgehende Dekarbonisierung in Deutschland
erschienen als DIW Berlin -Politikberatung Kompakt 93
Eine Makro-Analyse der wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Energiewende
Mit dem Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, hat sich die Weltgemeinschaft darauf verständigt, eine Halbierung der Treibhausgasemissionen (gegenüber dem Stand von 1990) bis 2050 anzustreben. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sollten die Industrieländer einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der THG-Emissionen um 80 bis 95 % im Jahr 2050 gegenüber dem Stand von 1990 leisten.
Förderung Erneuerbarer Energien in Deutschland: Die Entwicklung EEG-Umlage und der Einfluss von dezentralen Kapazitätsmechanismen
Diskussionspapiere DIW Berlin
Die Förderung von erneuerbare Energien im Strombereich in Deutschland basiert auf einer Einspeisevergütung für Erzeuger der erneuerbaren Energien, wodurch diese für Ihr Angebot garantierte Erlöse erhalten.
Die zwischen den garantierten Vergütungen und den Marktwerten bestehende Differenz deckt eine Verbrauchsumlage, die sogenannte EEG-Umlage.
Die ökonomische Bedeutung der Windenergiebranche
Die Windenergie an Land in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen ist ein Jobmotor und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Branche inzwischen auf über 20.000 Beschäftigte und eine Bruttowertschöpfung von über 3 Milliarden Euro pro Jahr kommt. Damit ist die Windenergiebranche etwa so groß wie die Land- und Forstwirtschaft.
Investitionsverhalten der Strom- und Gasnetzbetreiber
Gutachten zum Investitionsverhalten der Strom- und Gasnetzbetreiber im Rahmen des Evaluierungsberichts nach § 33 Abs. 1 ARegV
Im Rahmen des Evaluierungsprozesses wurde im Auftrag der Bundesnetzagentur ein Gutachten an DIW Econ zur Bewertung des Investitionsverhaltens unter der Anreizregulierungsverordnung vergeben.