Filter

Messung der Nachhaltigkeit des Tourismus in Deutschland – Entwicklung eines Tourismus-Nachhaltigkeits-Satellitenkontos

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA) ist das Konsortium, bestehend aus DIW Econ, adelphi, dwif-Tourismusberatung, BTE Tourismus- und Regionalberatung sowie Prof. Dr. Wolfgang Strasdas und seinem Team der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Frage nachgegangen, wie Tourismus in Deutschland einer systematischen Auswertung hinsichtlich seiner nachhaltigen Entwicklung unterzogen werden kann.

Das Ergebnis ist eine erste Machbarkeitsstudie für ein Tourism Sustainability Satellite Account (TSSA), welches im Wesentlichen auf den statistischen Rahmenwerken der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) und der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) beruht.

Tourismus-Satellitenkonto (TSA) – kurz erklärt

Die DIW Econ hat federführend und in Zusammenarbeit mit Projektpartnern wie dem Deutschen Institut für Tourismusforschung (DITF) die Tourismus-Satellitenkonten für Deutschland sowie die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Berlin berechnet.

Die Methodik des Tourismus-Satellitenkontos wurde vom DITF in Kooperation mit der DIW Econ in dem folgenden Video anschaulich dargestellt.

Wirtschaftsfaktor Tourismus in NRW

DIW Econ hat zum zweiten Mal die Bedeutung der Tourismuswirtschaft in Nordrhein-Westfalen umfassend und auf Basis von international vergleichbareren Berechnungsstandards in Zusammenarbeit mit dem Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste und dwif-Consulting untersucht.

Die zentralen Ergebnisse bestätigen die wachsende Bedeutung der Tourismuswirtschaft für NRW. Im Vergleich zu der im Jahr 2013 veröffentlichten Untersuchung, verzeichnete der touristische Konsum im Jahr 2017 ein nominales Wachstum von 11,6 Prozent.

Die lokalen Ausgaben der Airbnb-Gäste in Deutschland: Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung

Pressemitteilung:

DIW Econ-Studie: Airbnb-Reisende gaben 2016 in Deutschland mehr als 1 Milliarde Euro für den Konsum vor Ort aus

  • Airbnb-Reisende nach und innerhalb von Deutschland gaben zusätzlich zur Übernachtung rund 1 Mrd. Euro für Güter und Dienstleistungen vor Ort aus
  • Positive Auswirkung auf Beschäftigung von mehr als 18.000 Erwerbstätigen
  • Gastronomiesektor und Kulturwirtschaft profitierten besonders